Offenbarung 13 und Amerika


Theokrat in Wartestellung

Mike Pence - Vice-Präsident der USA

 

Für Trump fungiert Pence als Verbindungsglied zum erzkonservativen, streng religiösen republikanischen Flügel, der mit dem Selfmade-Milliardär Trump fremdelt. "Christ, Konservativer, Republikaner, in dieser Reihenfolge" - so beschreibt Mike Pence sich selbst.

 

US-Vizepräsident Mike Pence – ein christlicher Theokrat im Wartestand? 

 

Trumps Vize Mike Pence scheint sich jedoch nicht damit begnügen zu wollen, Bürgern, Familien und Gemeinschaften, die auf ein Leben nach biblischen Wertmaßstäben Wert legen, Schutz vor dem Zugriff des säkularen Staates zu gewähren. Vielmehr sei es ihm, schreibt Jeremy Scahill in seinem Essay für "The Intercept", ein Anliegen, diese Wertmaßstäbe proaktiv zum Gegenstand staatlicher Politik zu machen und in letzter Konsequenz auch diese selbst religiösen Gesetzen unterzuordnen.

 

Der künftige Vizepräsident wuchs in einem katholischen Haushalt von Kennedy-Demokraten auf. Er konvertierte auf einem christlichen Musikfestival in Kentucky jedoch zum evangelikalen Christentum und gehört diesem seit dieser Zeit an. Pence beschreibt sich selbst als "Christ, Konservativer und Republikaner – in dieser Reihenfolge".

 

Scahill, der bereits ein Buch über den, wie er ihn ortet, "geheimen Fundamentalismus im Herzen der amerikanischen Macht" verfasst hat, mahnt, dass Trump für das "Komplott der wildgewordenen Zeloten", die bereits seit langem eine "christliche Theokratie" anstreben, nur die Funktion eines trojanischen Pferdes habe, während ihr Hauptinteresse Mike Pence gilt.

 

Für sie ist der Säkularismus der Feind", meint der Autor. "Sie wollen eine von Gott gelenkte Regierung. Das ist [für sie] die einzig legitime Regierung. […] Wenn sie also vom Geschäft sprechen, sprechen sie nicht von etwas, das von Gott getrennt wäre, sondern von etwas, das in den Kreisen von Mike Pence als biblischer Kapitalismus bezeichnet würde, die Idee, dass dieses Wirtschaftssystem von Gott befohlen wäre."

Pence, so der "Intercept"-Autor, habe im Unterschied zu Trump, der sich in vielen Themenbereichen erst entwickelt hätte, zeitlebens für das stark gemacht, was er als einen "christlichen Dschihad" bezeichnet. Er habe nie einen Abstrich an seinem "Amerika-zuerst-Militarismus" gemacht. Pence würde, so deutet Scahill an, den Schwangerschaftsabbruch zu einem Bundesverbrechen erklären und staatliche Mittel für die "Konversionstherapie" locker machen wollen, deren Ziel es ist, Homosexuelle von ihrer Neigung zu "befreien".

 

Mike Pence würde selbst die am weitesten reichenden Befugnisse für Sicherheitsbehörden billigen, die der Patriot Act hergibt. Er lehnt es demnach unter anderem ab, dass Bundesbehörden erst einen Beschluss auf der Basis des Gesetzes zur Überwachung in der Auslandsaufklärung (FISA) einholen müssen, um im Inland Hausdurchsuchungen durchzuführen oder Telekommunikationseinrichtungen zu überwachen.

 

Zwar hatte Pence als Gouverneur von Indiana unter dem Eindruck der Snowden-Enthüllung ein Gesetz unterschrieben, das den Gebrauch von Stingray-Telefonüberwachungstools einschränkte, andererseits hatte er sich jedoch auch für eine rückwirkende Immunität für Telekommunikationsunternehmen ausgesprochen, die in Überwachungsaktionen involviert waren.

 

Der Vizepräsident bekannte sich zwar zur Gesetzwidrigkeit von Folter, verteidigte aber die so genannten "verschärften Verhörmethoden", die unter der Regierung George W. Bush angewandt worden waren. Diese, so Pence, hätten "Leben gerettet" – im Unterschied zu beziehungsorientierten, auf Zwang verzichtende Verhörtechniken, die er als "Oprah-Winfrey-Methoden" schmähte.

 

Was ebenfalls einen wesentlichen Unterschied zu Donald Trump darstellt, der in Fragen des Umgangs mit Whistleblowern wie Edward Snowden oder Julian Assange zumindest Gesprächsbereitschaft erkennen lässt, ist die rigide Haltung, die Pence diesen gegenüber an den Tag legt. Der künftige Vizepräsident, der von der ACLU im Jahr 2002 ein Rating von nur sieben Prozent im Bereich der Bürgerrechte bekam, sprach sich wiederholt gegen jedwede gesetzlichen Vorkehrungen zum Schutz von Whistleblowern aus. Mike Pence lehnt zudem eine mögliche Schließung des Gefangenenlagers in Guantanamo ab und will das System der Militärtribunale ausbauen.

 

Dass es in den USA tatsächlich christliche Organisationen gibt, deren Ziel es ist, die verfassungsmäßigen Rechte, die sie in den USA genießen, dafür zu nutzen, um an der Errichtung eines Staatswesens zu arbeiten, das auf religiöser Grundlage stehen soll, trifft zu.

Ähnlich wie es im Islam Kräfte gibt, die in Staaten, in denen Muslime eine Mehrheit stellen, die Verfassung durch das religiöse Recht der Scharia zu ersetzen trachten, gibt es ähnliche Bestrebungen auch im Christentum.

 

Beispiele für christliche Pendants zu IS oder al-Qaida sind die so genannten "Christlichen Rekonstruktionisten" wie die Theologen R.J. Rushdoony und Gary North, die tatsächlich ein staatliches System auf der Basis des Alten Testaments anstreben, in dem beispielsweise Apostasie, Ehebruch, Hexerei, Blasphemie, Homosexualität oder sogar kindlicher Ungehorsam mit dem Tod bestraft werden sollen.

Die bisherige politische Laufbahn des Mike Pence weist ihn klar als stramm konservativen Repräsentanten der Republikaner aus, der im Wesentlichen Inhalte vertritt, die innerhalb der christlichen Rechten Mainstream sind.

 

 


Trump und die religiösen Berater

 

 

 

Kenneth Copeland hat jetzt eine direkte Verbindung,

um Präsident Trump Botschaften von Gott zu überbringen.

Veröffentlicht am  10. Nov. 2016

 

Kenneth Copeland: "Terry, ich glaube … es geht nicht so sehr darum, was in den Versammlungen (mit Donald Trump) in den Gesprächen gesagt wurde, sondern darum, dass sie stattfanden … Wenn mich wirklich, wirklich im Herzen etwas bewegen soll, wenn Gott mir etwas zeigen würde, was mir nahe geht, -- und wenn der Herr sagen würde: ‚gib dies weiter’, dann habe ich keinen Zweifel daran, was ich weitergeben könnte; und das traf nicht auf frühere Präsidenten zu, obgleich wir in einigen Bereichen Einfluss hatten, in gewisser Weise. Hätte der Herr mir aber etwas gesagt, was andere Präsidenten betrifft und wie wenig ich mit ihnen zu tun hätte, dann weiß ich nicht, weiß ich nicht, ob ich jemals jemanden dazu gebracht hätte, mir zuzuhören oder nicht; aber ich bin völlig überzeugt davon: Wenn der Herr mir etwas sagen würde, wenn der Herr David (Barton) etwas sagen würde, wenn der Herr dem Bischof (Keith Butler) etwas sagen würde, was der Präsident hören müsste, dass wir es zweifellos tun könnten und schnell tun könnten und dass wir das Publikum hätten, das sagt: ‚So spricht der Herr’ und er würde es nicht einfach nur einem Helfer übergeben und nicht einfach abtun; er würde zuhören und es würde ihm etwas bedeuten."   https://www.youtube.com/watch?

 

 

Trumps Apostel und Propheten kreieren POTUS Shield, um Amerikas Bund mit Gott zu erneuern. (17. Januar 2017)

 

Während die meisten Leiter der religiösen Rechten sich schließlich um Donald Trumps Kandidatur scharten, war seine früheste Amen-Ecke voll mit selbsternannten Aposteln und Propheten aus dem vorherrschenden pfingstlerischen Flügel der amerikanischen Christenheit, der Trump als von Gott gesalbt bezeichnete. Während Trump sich auf sein Amt vorbereitet, kamen viele dieser Leute letzte Woche nach Washington D.C., um “POTUS Shield“ auf den Weg zu bringen, eine Bewegung, die zum Teil dazu bestimmt ist, die Strategien des Herrn für unsere Nation zu unterscheiden, zu erklären und zu beschließen, mit einer speziellen Sensibilität für die drei Teilbereiche der amerikanischen Regierung.“

 

 

Was tut dieses Netzwerk des Glaubens für die Wahl von Präsident Trump?

 

CBN News:  THE CHRISTIAN PERSPECTIVE, 17. Januar 2017-01-30

 

POTUS shield Teilnehmer kommen nicht nur zusammen, um sich zu versammeln. Sie wollen ein ernstes prophetisches Schild und Gebetsschild über Teilen der Regierung wie dem Weißen Haus, dem Kongress und das Oberste Gericht spannen. Sie wollen ernste geistliche Partner für diese weltliche Regierung sein … „Die Zukunft Amerikas ist buchstäblich in dieser Stunde in den Händen der Kirche“, sagte er. “Gott hat uns eine Gelegenheit, sozusagen eine Frist, gegeben, damit wir uns dafür engagieren, wie wir uns noch nie dafür engagiert haben, um dieses Land durch die Kraft des Gebets, durch Fasten und durch Beten umzumodeln.“ “Wenn ihr euch dieses Kabinett anseht, wenn ihr die Berater des Kabinetts anschaut – so viele Christen“, sagte LeClaire. Er hat sich mit himmlischem Rat umgeben und die Bibel sagt: „Wohl dem, der nicht sitzt im Rat der Gottlosen.“   

 

Wir kommen als das POTUS SHIELD zusammen, um den Weg zur Veränderung in unserer Nation vorzubereiten! Blast die Posaune und lasst den Alarmton jeden hören, der Ohren hat, zu hören und Augen zu sehen! Wir haben uns zuerst auf das Weiße Haus, das oberste Gericht und den Kapitolshügel konzentriert. Nun wenden wir uns anderen Zielen, einschließlich den staatlichen Kapitolen und Agenturen, zu.

 

Evangelikale und das Oberste Gericht: 

Warum sie einen Umschwung bei der Wahl bewirkt haben können.

CHRISTIAN TODAY, veröffentlicht am 10. November 2016

 

 

Wayne Grudem, Franklin Graham, Eric Metaxas, Jerry Falwell und James Dobson gaben alle das Gericht zur Rechtfertigung für ihre Unterstützung von Trump an … Es ist das ultimative Gericht, das mit allen Gesetzen des Kongresses und mit dem  höchsten aller Gesetz zu tun hat – der Verfassung. Es hat die Macht, die Aktionen des Präsidenten und des Kongresses zu prüfen, ob sie nicht gegen die Verfassung gerichtet sind.


Trump und die Trennung von Staat und Kirche

 

Stellungnahmen von USA Präsident Thomas Jefferson 1743-1826 und James Madison 1808 - 1817

zur Trennung von Kirche und Staat. 

 

Die Regierung der Vereinigten Staaten wurde auf den Grundsätzen einer völligen Trennung der Regierung von jeder Kirche oder Religion und insbesondere der christlichen Religion aufgebaut: und dies ausdrücklich deshalb, um sich vor jeder Gründung der katholischen Kirche oder Religion zu schützen. Jefferson und Madison und ihre Mitarbeiter für die bürgerliche und religiöse Freiheit erklärten: ”Selbst zu urteilen und in Übereinstimmung mit den Diktaten des eigenen Gewissens in der Ausübung der Religion aktiv zu werden, ist ein unverzichtbares Recht, das auf den Grundsätzen, auf denen das Evangelium zunächst propagiert wurde und das die Reformation aus dem Papsttum fortgeführt hat, nie auf andere übertragen werden kann.” Sie sagten, ”der richterliche Beamte kann unmöglich das Recht des Vorrangs unter den verschiedenen Sekten, die den christlichen Glauben bekennen, zuerkennen, ohne den Anspruch auf Unfehlbarkeit zu erheben, was uns wieder zur Kirche Roms zurückführen würde.” Sie waren gegen alle Begünstigungen ”der christlichen Religion”, weil, wie sie sagten, ”so weit sie auch in ihrer heutigen Gestalt von der Inquisition entfernt sein mag, sie sich nur im Grad von ihr unterscheidet. Der eine ist der erste Schritt, der andere der letzte im Werdegang der Intoleranz.” So sprachen die Helden und Patrioten, die auf diesem Kontinent die Trennung von Religion und Staat als ein Regierungsprinzip durchsetzten und die dafür sorgten, dass die Regierung der Vereinigten Staaten dieses Prinzip in ihre Verfassung schrieb. Und sie taten es, indem sie wiederholt erklärten, dass die Menschen der Vereinigten Staaten nicht zurück nach Rom, zum Papsttum und zur Inquisition geführt werden sollen. (15. März 1894 ATJ, AMS 81.6) 

 

An diesem Neujahrstag ist es zweihundert Jahre her, dass Thomas Jefferson einen Brief an eine baptistische Gesellschaft in Danbury, Connecticut, schrieb, in dem er sagte, der erste Zusatzartikel zum Gesetz hat für ”eine Trennmauer zwischen Kirche und Staat” gesorgt. Diese Trennmauer wollen die Kirchen in den USA beseitigen. 

 

Das Magazin TIME schrieb am 15.8.2016:

Donald Trump hat feierlich versprochen, die Lücke zwischen Kirche und Staat zu schließen.

 

Allzu lange schon existiert die Rhetorik von Mauern in der Welt, die für Teilung, Streit und sogar Hass steht. Eine Gruppe deutscher Christen wurde gebeten, das Material für die Woche des Gebets 2017 für die christliche Einheit zu erstellen. Sie entschieden sich für die Mauer als das Symbol für Sünde und das Böse. In der Zeit vom 18. - 25. Januar sind alle Christen zum Gebet und zur Meditation aufgerufen. Als 2014 eine Gruppe von deutschen Christen gebeten wurde, die Unterlagen für die Woche des Gebets 2017 vorzubereiten, fiel ihre Wahl auf eine ”Mauer” als Symbol für Sünde, das Böse und die Teilung und diese galt ausdrücklich der Berliner Mauer.  

 

STA nehmen an der Gebetswoche für die Einheit der Christen teil

21.01.2015

 

…Teilnehmer aus Glaubenskreisen wie den Katholiken, Baptisten, Siebenten-Tags-Adventisten und der Vereinten Methodistischen Kirchen waren in Gebet und Lied miteinander vereint. Und Bischof Michael F. Burbridge, Monsignor David D. Brockman und Monsignor John A. Wall kamen mit anderen religiösen Leitern zu der Veranstaltung zusammen. 

 

TIMES OF MALTA - schrieb am Sonntag - 15. Januar 2006 !

Woche des Gebets für die Einheit der Christen

 

Diese wird organisiert von … Vertretern der Römisch-Katholischen-Kirche … der deutschen Evangelikalen Kirche … und der Kirche der Siebenten-Tags-.Adventisten.

 

 

Gebetswoche für die Einheit der Christen - vom 18. - 25. Januar 2016

530 Versammlungen in Italien  (Servizio Informazione Religiosa - 19. Januar 2016)

 

Das ökumenische Italien macht für die Woche des Gebets zur Einheit der Christen mit ökumenischen Feiern, runden Tischen, Gebetsversammlungen für junge Leute einschließlich Kindern mobil ... Teilnahme auf breiter Grundlage: alle christlichen Kirchen in Italien sind an der Planung von Events beteiligt: von der evangelikalen Pfingstkirche bis zu orthodoxen Kirchen - insbesondere die Patriarchate Konstantinopel, Moskau und Rumänien sowie die älteren Kirchen wie die armenischen, koptischen und eritreische Kirche und die ..., Baptisten, Methodisten, Adventisten, Anglikaner und Lutheraner ... 

In die Praxis umgesetzter Ökumenismus mit Gebet und Begegnung bildet Menschen mit einem offenen Herzen. Und man kann kein wahrer Christ sein, ohne ökumenisch zu sein.” !!!

 

Vatikan Radio - 17.01.2917

Trägerreste der Berliner Mauer, gestaltet als ein Kreuz, wird benutzt als ein Symbol für die notwendige Versöhnung während der Jahresgebetswoche für die Einheit der Christen.

 

  

Donald Trump - Einstellung zu den Kirchen

 

Lest den Brief, den Trump an die katholischen Leiter in den USA schrieb. (CHARISMA NEWS - 10.10.2016 von Bob Eschliman)

“In Gesprächen mit meiner katholischen Beratergruppe … falls ich zum Präsidenten gewählt werde, freue ich mich darauf, mit diesen beiden respektierten Leitern der Katholischen Kirche in Amerika, ihren Bruderbischöfen und dem Kongress in Fragen entscheidender Bedeutung für die Katholische Kirche und Katholiken zusammenzuarbeiten … Ich habe eine Botschaft für Katholiken: Ich werde für euch da sein. Ich werde euch zur Seite stehen. Ich werde für euch kämpfen … dabei wird es um Themen und Strategien größten Interesses für Katholiken gehen … Ich werde mich für Katholiken einsetzen und für euch kämpfen.

 

Warum Trump sich weiter aufs 'Johnson Amendment' (Johnsons Zusatzartikel) konzentriert

Warum will Trump ihn ändern? Vor allem, weil die religiöse Rechte ihn dazu aufgefordert hat. Doch warum will die religiöse Rechte dies? Weil einige Rechte noch davon träumen, eine kirchlich basierte politische Maschine zu schaffen … Rev. Barry W. Lynn, Exekutivdirektor von Vereinten Amerikanern für die Trennung von Kirche und Staat, sagte diese Woche, die Idee sei für das religiöse Leben “kurzsichtig, leichtsinnig und zersetzend … Die republikanische Platform will Amerikas Gottesdiensthäuser in Miniaturkomitees politischen Handelns verwandeln. Ich kann mir keine zerstörerischere Idee für die religiöse Allgemeinheit vorstellen”.    

 

Trump hat eine Liste mit 34 prominenten Katholiken erstellt, die ihm als Berater zur Seite stehen.

 

Papst Franziskus und die Einheit der Christen (Vatican Insider, pubblicato 10/11/2016)

 

“Ich möchte wiederholen, dass Einheit durch Reisen erreicht wird; wenn wir unterwegs sind, begegnen wir einander als Brüder, wenn wir gemeinsam beten und zusammen arbeiten, um das Evangelium zu verkündigen und anderen zu dienen, dann sind wir schon vereint. Alle theologischen und ekklesiologischen Meinungsverschiedenheiten, die immer noch die Christen voneinander trennen, werden nur auf diesem Weg überwunden.” “Darum sind die verschiedenen christlichen Kreise aufgerufen, nicht miteinander zu wetteifern, sondern zusammenzuarbeiten.”

 

Am 12. Oktober 2016 empfing Papst Franziskus in Rom die Teilnehmer der Konferenz der Sekretäre der “Christian World Communions” (Weltweite Christliche Gemeinschaften), der größten ökumenischen internationalen Organisation, deren derzeitiger Generalsekretär Dr. Ganoune Diop, ein STA und Mitarbeiter der Generalkonferenz ist. Der Papst sagte: “Inzwischen geht es mit dem Ökumenismus weiter. Der Weg geht mit Jesus weiter und da heißt es nicht 'mein Jesus gegen deinen Jesus', sondern mit unserem Jesus. Der Weg ist einfach: wir gehen ihn mit Gebet und der Hilfe anderer. Gemeinsames Beten: der Ökumenismus des Gebets, für einander und alle für die Einheit.”

Der Papst sagte: “Wenn Terroristen christliche Minderheiten oder Christen verfolgen, fragen sie nicht: “Bist du Lutheraner? Bist du orthodox? Bist du Katholik? Bist du Reformer? Bist du Pfingstler?” Nein. du bist Christ. Sie erkennen nur einen: den Christen. Dies ist die Ökumene des Blutes. Der Feind irrt sich nicht: er erkennt, wo er Jesus findet. Dies ist der Ökumenismus des Blutes.”

 

Die Kirche hat in den nächsten vier Jahren der Präsidentschaft von Mr. Trump eine wichtige Rolle zu spielen … Die Kirche muss die Katholiken ermuntern, zu einer praktischen Solidarität mit ihren politischen Gegnern zu finden, durch gemeinsame Gottesdienste und Gespräche.  (America – the National Catholic, 9. Nov. 2016 )

 

 

Das große evangelikale Spiel des Papstes (Catholic Herald, 23. Juli 2015)

 

Irgendwo im Büro von Papst Franziskus ist ein Dokument, das den Lauf der christlichen Geschichte ändern könnte. Es deklariert ein Ende der Feindseligkeiten zwischen Katholiken und Evangelikalen und sagt, die Traditionen sind jetzt “in Mission vereint, weil wir dasselbe Evangelium verkünden”. 

Der Heilige Vater denkt daran, gemeinsam mit evangelikalen Führern den Text im Jahr 2017, dem 500. Jubiläum der Reformation, zu unterzeichnen. Franziskus ist überzeugt, die Reformation ist bereits vorüber. Er glaubt, sie endete im Jahr 1999, dem Jahr, in dem die Katholische Kirche und der Lutherische Weltbund eine gemeinschaftliche Erklärung zur Rechtfertigung, der Lehre, die dem Protest Luthers zugrunde lag, herausgaben.  

 

 

 


Offenbarung 13 und Prophetie

 

 

Zitate von E.G. White zum Thema - Amerika - Papsttum - Protestanten 

 

"Die Welt ist von Aufregung, Krieg und Zwistigkeit erfüllt. Dennoch werden sich die Menschen unter einer Führung, dem Papsttum, vereinigen."  (SCH III,146)

 

"Durch die Verfügung, die der päpstlichen Einrichtung unter Verletzung des Gesetzes Gottes Geltung verschafft, wird sich das amerikanische Volk ganz von der Gerechtigkeit abwenden. Wenn einmal der

Protestantismus seine Hand über die Kluft streckt, um die Hand der römischen Macht zu ergreifen, wenn er über den Abgrund hinweg die Hände des Spiritismus umfasst, wenn unter dem Einfluss dieser dreifachen Vereinigung die USA jeden Grundsatz ihrer Verfassung als einer protestantischen und republikanischen Regierung verwerfen und Vorkehrungen zur Verkündigung päpstlicher Unwahrheiten und Irrtümer treffen, dann können wir wissen, dass die Zeit für das außergewöhnliche Wirken Satans gekommen und das Ende nahe ist."  (Sch II, 133)

 

"Wenn Amerika, das Land der religiösen Freiheit, sich mit dem Papsttum verbinden wird, um Gewissenszwang auszuüben und die Menschen zur Beobachtung eines falschen Sabbats zu zwingen, werden sich die Völker in allen Ländern der Erde verleiten lassen, seinem Beispiel zu folgen. Unser Volk ist nicht einmal halb wach, alles in seiner Kraft Stehende zu tun, um mit den ihm zu Gebote stehenden Hilfsmitteln die Warnungsbotschaft weiterzutragen."  (Sch II,337)

 

"In der nahen Zukunft werden wir sehen, wie sich diese Worte erfüllen, wenn sich die protestantischen Kirchen mit der Welt und der päpstlichen Macht gegen diejenigen verbinden, die Gottes Gebote halten. Derselbe Geist, der in früheren Zeiten die Anhänger des Papstes leitete, wird auch die Protestanten dazu bringen, ähnlich gegen die vorzugehen, die ihre Treue zu Gott bewahren. Kirche und Staat treffen jetzt Vorbereitungen für den künftigen Kampf. Die Protestanten wie die Katholiken arbeiten getarnt daran, den Sonntag hervortreten zu lassen."  (Sch II,131)

 

"Selbst im freien Amerika werden Beamte und Gesetzgeber dem Verlangen des Volkes nach einem Gesetz, das die Sonntagsfeier erzwingt, nachgeben, nur um sich die öffentliche Gunst zu sichern." GC, 579.593 (1911)

 

"Menschen lassen sich von Satan zur Annahme verführen, dass die über das Land hereinbrechenden Katastrophen die Folge der Missachtung des Sonntags sind. Um den Zorn Gottes zu beschwichtigen,

erlassen einflussreiche Männer Gesetze, die die Beachtung des Sonntags erzwingen." 10 MR, 239 (1899)

 

"Gerade diese Gruppe erhebt die Behauptung, dass die schnell überhandnehmende Verderbnis großenteils der Entheiligung des sogenannten „christlichen Sabbats“ zuzuschreiben sei und dass die strikte Durchführung der Sonntagsfeier die Sitten des Volkes um vieles bessern würde. Diese Behauptung wird besonders in Amerika aufgestellt, wo die Lehre vom wahren Sabbat schon weit und breit gepredigt worden ist." GK, 588 (1911)

 

Der Protestantismus wird der katholischen Kirche die Hand der Bruderschaft reichen. Dann wird es ein Gesetz gegen den bei der Schöpfung eingesetzten Ruhetag geben. Dann wird Gott ein ihm „fremdes Werk“ auf Erden tun. — 7BC, 910 (1886)

 

Wie sich die römisch-katholische Kirche vom Vorwurf des Götzendienstes befreien kann, ist für uns nicht zu erkennen ... Und gerade dies wird die Religion sein, auf die Protestanten vermehrt mit Wohlwollen blicken werden und die sich schließlich mit dem Protestantismus verbinden wird. Dieser Zusammenschluss wird jedoch nicht durch eine Veränderung des Katholizismus bewirkt, denn Rom ändert sich nie. Die katholische Kirche behauptet, sie sei unfehlbar. Es ist der Protestantismus, der sich ändert. Die Übernahme liberaler Gedanken seinerseits wird ihn dahin bringen, wo er die Hand des Katholizismus ergreifen kann. — RH 1.6.1886

 

Die sich protestantisch bekennende Welt wird eine Verbindung eingehen mit dem „Menschen der Sünde“, und Kirche und Welt werden in einer unlauteren Einmütigkeit zu finden sein. — 7BC, 975 (1891)

 

Der Katholizismus in der Alten und der abgefallene Protestantismus in der Neuen Welt werden in ähnlicher Weise gegen solche handeln, die alle göttlichen Gebote ehren. — GK, 616 (1911

 

Wenn sich die führenden Kirchen der Vereinigten Staaten in den Lehrpunkten, die sie gemeinsam haben, vereinigen und den Staat beeinflussen, dass er ihre Verordnungen durchsetze und ihre Satzungen unterstütze, wird das protestantische Amerika ein Bild von der römischen Priesterherrschaft errichtet haben, und die Verhängung von Strafen über Andersgläubige wird die unausbleibliche Folge sein ... Die Erzwingung der Sonntagsfeier seitens der protestantischen Kirchen ist eine Erzwingung der Anbetung des Papsttums ... Dadurch, dass sie durch den Staat eine religiöse Pflicht erzwingen, errichten die Kirchen dem Tier ein Bild; demnach wäre der Zwang zur Sonntagsfeier in den Vereinigten Staaten ein Erzwingen der Anbetung des Tieres und seines Bildes. — GC/GK, 445.449 (1911

 

Wenn der Protestantismus seine Hand über die Kluft hinwegstrecken wird, um die römische Macht zu ergreifen, wenn er über die Kluft hinweg dem Spiritismus die Hand reicht, wenn unter dem Einfluss dieser dreifachen Verbindung unser Land [die USA] jeden Grundsatz seiner Verfassung als einer protestantischen und republikanischen Regierungsgewalt verwerfen und Vorkehrungen für die Verkündigung päpstlicher Irrlehren und Unwahrheiten trifft, dann werden wir wissen, dass die Zeit für das außergewöhnliche Wirken Satans gekommen und dass das Ende nahe ist. — 5T, 451 (1885)

  

Bei den in den Vereinigten Staaten vor sich gehenden Maßnahmen, für die Einrichtungen und Gebräuche der Kirche die Unterstützung des Staates zu erlangen, folgen die Protestanten in den Fußstapfen der Katholiken. Ja, noch mehr, sie öffnen dem Papsttum die Tore, damit es im protestantischen Amerika die Oberherrschaft gewinne, die es in der Alten Welt verloren hat. — GK, 573 (1911)

 

Die protestantischen Kirchen werden sich mit der päpstlichen Macht vereinen, um die Menschen zu verfolgen, die Gottes Gebote halten ... Diese lammähnliche Macht verbündet sich mit dem Drachen, und gemeinsam  führen sie Krieg gegen alle, die die Gebote Gottes halten und das Zeugnis Jesu haben. — 

14MR, 162 (1899)

 

Die Kirche wendet sich an den starken Arm der Staatsgewalt, und zwar werden sich Katholiken und Protestanten in diesem Bemühen vereinigen. — GK 608 (1911)

 

Wer sich dafür einsetzt, die Verfassung zu ändern und ein Gesetz zu erwirken, das die Beachtung des Sonntags erzwingt, erkennt kaum die Folgen solch eines Unternehmens. Eine Entscheidung steht unmittelbar bevor. — 5T, 711.753 (1889)

 

Wenn sich die führenden Kirchen der Vereinigten Staaten in den Lehrpunkten, die sie gemeinsam haben, vereinigen und den Staat beeinflussen, dass er ihre Verordnungen durchsetze und ihre Satzungen

unterstütze, wird das protestantische Amerika ein Bild von der römischen Priesterherrschaft errichtet haben, und die Verhängung von Strafen über Andersgläubige wird die unausbleibliche Folge sein. GK 445

 

Die Protestanten haben sich mit dem Papsttum eingelassen und es begünstigt; sie haben Verträge und Zugeständnisse gemacht, die selbst die Katholiken überraschten und die diese nicht verstehen konnten. 

GK 567

 

Die Verteidiger des Papsttums erklären, dass ihre Kirche verleumdet worden sei; und die protestantische Welt ist geneigt, diese Erklärung anzunehmen. Viele machen geltend, dass es ungerecht sei, die römische Kirche der Neuzeit nach den Greueln und Absurditäten zu richten, die ihre Herrschaft während der Jahrhunderte der Unwissenheit und der Finsternis kennzeichneten. Die Protestanten stehen gegenwärtig den Erscheinungsformen der römisch-katholischen Welt wohlwollender gegenüber als in den früheren Jahren. Es setzt sich immer mehr die Ansicht durch, dass wir in den wichtigsten Punkten nicht so weit auseinandergehen, wie vermutet wurde, und dass uns ein geringes Zugeständnis in ein besseres Verhältnis zu Rom bringen werde. Das Papsttum, dem die Protestanten jetzt die Anerkennung nicht versagen wollen, ist das gleiche, das zur Zeit der Reformation die Welt beherrschte. GK 571

 

 

Unter den verschiedensten Masken bahnten sich die Jesuiten ihren Weg zu Staatsämtern, arbeiteten sich zu Ratgebern der Könige empor und leiteten die Politik der Nationen. Sie wurden Diener, um als Spione ihre Herren zu überwachen. Sie errichteten Hochschulen für die Söhne der Fürsten und Adligen und Schulen für das gewöhnliche Volk und brachten die Kinder protestantischer Eltern dahin, dass sie päpstlichen Gebräuchen huldigten.  GK 235

 

 

Mehr vom Geist der Weissagung über Amerika und Offenbarung 13, zur Zeit der Trübsal, weltweite Sonntagsgesetze und die Wiederkunft Jesu in unserem neuen Buch: "Die letzte Schlacht"! Eine Zusammenstellung von Robert Olson, ehemaliger Leiter des Ellen White Estate, über einige der wichtigsten Aussagen zu Themen der Endzeit.

 

 

Weiteres Thema: Das Malzeichen des Tieres – Hat sich unsere Botschaft verändert? Ein Interview mit Mark Finley